Studien- und Berufsorientierung am THG:

Forum Berufsorientierung geht online

Eine gemeinsame Veranstaltung des Theodor-Heuss-Gymnasiums und des Verbandes der ehemaligen Schülerinnen und Schüler dieser Schule ermöglichte es auch in diesem Jahr, dass am 26. Februar 2021 die Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs 13 Referentinnen und Referenten aus den Reihen der Ehemaligen zu ihren Berufen „Löcher in den Bauch“ fragen konnten.

Wegen der Corona-Pandemie wurde das Forum zur Berufsorientierung erstmals völlig digital durchgeführt. Schulleiterin Sandra Feuge eröffnete die Veranstaltung mit ca. 120 Teilnehmern, die von Rikwa Stübig (THG) und Jürgen Wuttig (1. Vorsitzender des Verbandes) in Abstimmung mit der Schulleitung vorbereitet worden war. Unterstützung von technischer Seite erhielt das diesjährige Forum zur Berufsorientierung durch den stellvertretenden Schulleiter des THG, Dirk Raecke. So war ein reibungsloser Ablauf gewährleistet.

Es zeigte sich, dass das neue digitale Format den traditionell offenen Austausch in lockerer Atmosphäre keineswegs beeinträchtigte. Die Vortragenden verstanden es, ihr junges Publikum anzusprechen. Die Schülerinnen und Schüler ihrerseits hatten vorab im Rahmen des Unterrichts Politik-Wirtschaft anhand von „Steckbriefen“ der Referentinnen und Referenten Fragen vorbereitet. Schwerpunkte in den Statements und Gesprächen waren die beruflichen Werdegänge und persönlichen Erfahrungen aus der Alltagspraxis der Ehemaligen. Fragen zur Vereinbarkeit von Privatleben und den zeitlichen Anforderungen der Berufswelt, zum Wechsel in der Berufsausbildung, zur Rolle von Neigungen, Qualifikationen und Kompetenzen in der Praxis, zu Stressfaktoren und erprobten Strategien zu deren Bewältigung sowie zum Wandel des Arbeitsplatzes (Arbeitstempo, veränderte Tätigkeiten, Auswirkungen der internationalen Konkurrenz) standen im Mittelpunkt. Auch in diesem Jahr gab es wieder ein Team „Ausbildung/Studium“, dem sowohl Studenten/innen, als auch Professoren angehören, um über ihre Erfahrungen mit dualen und Vollzeit-Studiengängen Auskunft zu geben. Darüber hinaus wurden Fragen zur Berufsausbildung nach dem Abitur ohne Studium beantwortet.

Aufgrund der überaus positiven Erfahrungen war für alle Beteiligten am Ende der Veranstaltung klar, auch in der Zukunft digitale Elemente in das Forum zur Berufsorientierung einzubinden. So kann z.B. eine unkomplizierte Teilnahme von Ehemaligen aus allen Teilen der Republik und sogar aus dem Ausland ermöglicht werden. Ein Teilnehmer des diesjährigen Forums hatte sich nämlich sogar aus Südfrankreich zugeschaltet.

Folgende Ehemalige hatten sich zu Teams zusammengefunden:

Team 1:  "Öffentlicher Dienst" -  Kerstin Oetke, Dieter Kertscher, Dr. Ralf Lohse.

Team 2:  "Selbstständige" - Gabriela Aßmann, Corinna Cremer, Dr. Frank Kirstein, Hagen Graf.

Team 3: "freie Wirtschaft" -  Hans Jürgen Schrader, Hadi Ghorashi, Götz Anspach von Bröcker.

Team 4: „Ausbildung/Studium“ -  Mark Aßmann, Marina Brockmann, Prof. Dr. Andreas Ligocki.

 

Ehemalige Schülerinnen und Schüler des Theodor-Heuss-Gymnasiums spenden T-Shirts für die Bläserklasse

Eine außergewöhnliche Kleidungslieferung in Corona-Zeiten

„Wenn die Schülerinnen und Schüler nicht in die Schule kommen dürfen, dann kommt die Schule eben zu ihnen.“ Dies dachten sich die Musiklehrerin Renate van de Voort und die Klassenlehrkräfte Sandra Feuge und Dr. Dirk Hahn, als sie jeweils einzeln in der vergangenen Woche die Bläserinnen und Bläser in der Klasse 5b zu Hause im Homeoffice besuchten. Im Gepäck hatten sie die T-Shirts mit dem Aufdruck der jeweiligen Instrumente und den Namen der Musikerinnen und Musiker, die auch in diesem Jahr wieder vom Verband der ehemaligen Schülerinnen und Schüler finanziert wurden.

Die besuchten Schülerinnen und Schüler freuten sich sehr über diesen besonderen Lieferservice und probierten ihr neues Kleidungsstück gleich an. Seit Beginn ihres Unterrichts in der Bläserklasse lernen sie aufgrund der Corona-Bedingungen nun schon im Homeoffice. Ein gemeinsames Musizieren als Bläserensemble konnte bislang noch nicht stattfinden. „Das behindert natürlich sehr die Motivation zum regelmäßigen Üben,“ bedauert Renate van de Voort und fügt hinzu: „Umso wichtiger sind derzeit gemeinschaftsstiftende Gesten und Signale, sei es auch nur in Form eines Kleidungsstücks, das deutlich macht: Wir sind auch in der Distanz ein Team!“ Alle drei Lehrkräfte bedankten sich bei den ehemaligen Schülerinnen und Schülern und vor allem ihrem Vorsitzenden Jürgen Wuttig für ihre Unterstützung, mit der sie in jedem Jahr den jungen Bläserinnen und Bläsern eine große Freude machten. (Autorin: Schulleiterin OStD Sandra Feuge)

 

Rundflug über unsere Schule

Wer Lust hat, kann von HIER aus das THG aus einer völlig neuen Perspektive kennenlernen.

 

Mentorenprogramm des THG

Liebe Ehemalige,

nach langer (bei einigen auch noch nicht allzu langer) Zeit holt Sie/euch heute die Vergangenheit ein. Grund dieses Schreibens ist, dass wir in Zusammenarbeit mit der Schulleitung und den Lehrkräften des THG ein ehrgeiziges Projekt in die Wege leiten wollen, bei dem es darum geht, den Schülerinnen und Schülern den Einstieg in die "Zeit danach" zu erleichtern. Genauer gesagt, wir wollen ihnen die Möglichkeit geben, Fragen zu bestimmten Ausbildungen und Berufen (oder auch Studienorten) von kompetenten Personen beantwortet zu bekommen - und da kommen Sie/ihr ins Spiel.

Die Idee ist, dass wir eine möglichst umfangreiche Datei erstellen wollen, in der es zu bestimmten Ausbildungen/Berufen jeweils Kontaktemailadressen gibt, die wir auf Anfrage SchülerInnen des THG zur Verfügung stellen können. Sprich, wenn Sie/ihr uns unterstützen würden/t, ist es möglich, dass Sie/ihr ab und zu eine Antwort-E-Mail schreiben müssten/t - vielleicht ergänzt mit Tipps o.ä. Der Aufwand hält sich sicherlich in Grenzen, der Vorteil für unsere Berufseinsteiger ist aber bestimmt groß.

Darüber hinaus ist es unser langfristiges Ziel, auf der Kommunikationsplattform der Schule (IServ) alle Ehemaligen in einer Gruppe zusammenzuführen, damit die Kommunikation oder auch die Organisation von Treffen für Sie/Euch merklich erleichtert wird.

Herr Dr. Hahn konnte mittlerweile eine große Anzahl an Ehemaligen erreichen, aber die andere Gruppe bildet immer noch die deutliche Mehrheit. Wenn Ihnen/euch also noch jemand einfällt, dann leiten/t Sie bitte unsere Anfrage weiter.

Wenn Ihr/euer Interesse geweckt ist, brauche ich von Ihnen/euch lediglich eine E-Mailadresse, an die eventuelle Anfragen geschickt werden sollen, die Bezeichnung Ihrer/eurer beruflichen Tätigkeit bzw. eurer derzeitigen Ausbildung, Ihren/euren Abiturjahrgang und ggf. euren Studienstandort. Dies senden Sie bitte per Mail an Herrn Dr. Hahn: dirk.hahn@thg.versus-wf.de. Vielen Dank!

In der Hoffnung Ihr/euer Interesse geweckt zu haben, senden wir Ihnen die besten Grüße,

   Jürgen Wuttig                                                                                               Dr. Dirk Hahn

im Namen des Vorstandes                                       Verbindungslehrer des THG zum Verband