Ein unvergesslicher Abend
Kleiner Bericht über die Open Stage
Am 12.05.2026 war es endlich wieder so weit: Die erste, heiß ersehnte Open Stage dieses Jahres fand statt. Es wurde mal wieder ein rundum gelungenes Erlebnis, das für großes Erstaunen, begeisterten Applaus und so manches herzliche Geschmunzel im Publikum sorgte.
Als stimmungsvolle Eröffnung startete Nele Berner mit einem tiefgründigen, selbst geschriebenen Text über den Wert von Geld. Auf eindringliche Weise wurde darin darauf hingewiesen, wie Geld blinde Sucht und gierige Sehnsüchte hervorrufen kann. Die zweite beeindruckende Vorstellung kam von Lina Schulz, die das gefühlvolle Lied „Choosin’ Texas“ zum besten gab. Lina glänzte an diesem Abend jedoch nicht nur als talentierte Sängerin auf der Bühne, sondern war auch hinter den Kulissen aktiv.
Kurz darauf eroberte eine kleine, fröhliche Gruppe aus der Bläserklasse 5b die Bühne und präsentierte mit begeistertem Einsatz das Stück „Morgenstimmung“. Danach folgte ein besonders bewegender Moment: Liam, ein ehemaliger Schüler, kehrte für einen großartigen Auftritt zurück und verzauberte das Publikum mit dem gefühlvollen Stück „Halley's Comet“ am Klavier. Ihm folgte die stimmgewaltige Elisa Hauer mit dem mitreißenden Song „Hemingway“.
Als sechster Programmpunkt betraten Mara Holland und Thea Grothe aus der 7. Klasse die Bühne, um das energiegeladene Lied „Believer“ in einem starken Duett auf ihren Trompeten zu spielen. Gleich im Anschluss präsentierte Anne Janzen das mutmachende Lied „Mut“, was völlig zu Recht für tosenden Applaus im Saal sorgte. Die Lehrkraft Daniel Groneberg spielte das Stück „Kain“ und stellte damit das noch relativ neue Instrument der Schule, das Marimbaphon, vor.
Später zeigte Vanessa Hekk mal wieder eine atemberaubende und schwungvolle Tanzeinlage zu dem Song „Burning Up“, womit sie das Publikum komplett von den Sitzen riss und für grenzenlose Begeisterung sorgte. Nach einer fulminanten ersten Hälfte sorgte das Buffet des 12. Jahrgangs für Stärkung in der Pause.
Die zweite Hälfte wurde durch eine Formation aus der Klasse 7b eröffnet, die den Song „Call Me Maybe“ performte. Die Idee dazu war aus dem normalen Musikunterricht erwachsen. Neu auf der Bühne präsentierten sich Fine Holik mit einer überzeugenden gesanglichen Darbietung der Ballade „All of Me“ sowie Matin Motevasseli mit dem Stück „Runway“ am Klavier.
Als erfahrene Bühnenkünstlerin trug Lehrkraft Franca Uliczek die Musical-Nummer „All That Jazz“ aus „Chicago“ vor. Für Lacher sorgte die Nummer „Therapy“, vorgetragen von Mia Reger und Mia Gradewald, die nicht nur gesanglich, sondern auch szenisch überzeugten.

Den musikalischen Abschluss bildeten die Auftritte von Louise Verhulst am Klavier sowie eine weitere Gesangseinlage von Michelle Solorzano. Ein abschließender Text von Emilia Thiele bildete eine Rahmung, die einen gedanklichen Bogen zum Beginn des Abends spannte.
Ein großer Dank gilt neben den Künstlerinnen und Künstlern auch den Beteiligten hinter der Bühne. Zu diesen zählen neben der Veranstaltungs- und Tontechnik-AG auch die Moderatorinnen Emilia Jakes und Emma Krieg, die mit gewohntem Witz durch den Abend führten.
Von Jamie Deimling und Daniel Groneberg