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Im Juni fand der diesjährige Vorlesewettbewerb Englisch im siebten Jahrgang des Theodor-Heuss-Gymnasiums statt. Insgesamt lasen sechs Schülerinnen und Schüler aus den drei siebten Klassen vor kleinem Publikum und Jury je zwei Texte vor. Den ersten der beiden Texte hatten die Schüler vorbereitet, der zweite Text war für sie gänzlich unbekannt. Die Jury, bestehend aus drei Englischlehrkräften, achtete insbesondere auf Aussprache, Lesefluss und Lebendigkeit beim Vortrag.

Die Schülerinnen und Schüler meisterten insbesondere das Vorlesen des eigenen vorbereiteten Textes mit Bravour, wobei sich eine insgesamt hohe Lesekompetenz zeigte.
Nach dem zweiten Durchlauf und einer langen Beratungsrunde der Jury standen die Sieger fest: Emma Wendt aus der 7b belegte den dritten Platz, Pius Preußer aus der Klasse 7a sicherte sich Platz zwei. Luisa Flechner aus der 7c konnte sich mit authentischer Aussprache und einem lebendigen Vortrag am Ende durchsetzen und gewann.

Nach erfolgreich bewältigtem Wettbewerb erhielten alle Teilnehmer Urkunden. Für die besten drei gab es Buchpreise.

Alle Jahre wieder kommen ausgewählte Schülerinnen und Schüler des sechsten Jahrgangs in der Bibliothek des THG zusammen, um im Vorlesewettbewerb gegeneinander anzutreten. So geschah es auch in diesem Jahr am Morgen des 07. Dezembers, dass die zuvor ermittelten Klassensiegerinnen und -sieger darum kämpften, ihre Schule auf Regionalebene vertreten zu dürfen.

Maret Lüttgau, Dea Kramme (6a), Terese Gmelin, Justus Krause (6b), Lena Stielow, Leona Piscitelli (6c), Jula Langelüddecke und Zoe Mrosek (6d) begannen in der ersten Runde mit dem Vorlesen vorbereiteter Textstellen aus selbstgewählten Büchern. Sowohl die mitgebrachten Daumendrückerinnen und Daumendrücker als auch die vierköpfige Jury durften Einblicke in eine große Vielzahl verschiedener Welten erhalten. Das Spektrum reichte von Andrea Schomburgs „Die besten Tantenretter der Welt“ bis zu Kerstin Giers „Rubinrot-Liebe geht durch alle Zeiten“. Die kluge Auswahl der Textstellen und das insgesamt hohe Leseniveau führten dazu, dass alle im Raum Anwesenden schnell nachvollziehen konnten, was Jula anfangs meinte, als sie ihre Leseleidenschaft folgendermaßen begründete: „Da bin ich in einer ganz anderen Welt und denke an nichts Anderes. Dabei vergesse ich alle Probleme und komme auf andere Gedanken.“

In der zweiten Runde wurde es schwieriger, denn die Leserinnen und Leser mussten beweisen, dass sie auch mit unbekannten Texten souverän umgehen konnten. Das Werk „Hilfe, die Herdmanns kommen“ von Barbara Robinson, welches Frau Drexler als Organisatorin des Vorlesewettbewerbs am THG ausgewählt hatte, sorgte für viele Lacher. Und obwohl die neue Lektüre bei einigen Leserinnen und Lesern für kleinere Startschwierigkeiten sorgte, war die Jury begeistert davon, welch kompetenter Umgang mit dem fremden Text nach kurzer Eingewöhnung gezeigt wurde. So fiel die Entscheidung, welcher das flüssige Lesen, die Aussprache, das Tempo, die Betonung sowie die Textgestaltung als Kriterien zugrunde lagen, nicht leicht.

Letztlich wurde Jula Langelüddecke zur Schulsiegerin gekürt, da sie in beiden Runden einen besonders souveränen Umgang mit den Texten zeigte und vor allem durch ihre ausdrucksstarke Vortragsweise überzeugte.

Sie wird das THG somit im nächsten Jahr auf Regionalebene vertreten, wofür wir ihr bereits jetzt viel Erfolg wünschen. Auf dem zweiten Platz landete Zoe Mrosek, welche sich mit Jula zuvor ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert hatte und daher als ihre Stellvertreterin fungieren wird. Am Ende erhielten alle Klassensiegerinnen und -sieger Büchergutscheine und Nikoläuse, die vom Eltern- und Freundeskreis gespendet wurden. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken. So endete ein spannender Wettbewerb, bei welchem eine große Lesefreude ihren Ausdruck fand, mit einer schönen Belohnung.

– Mia Gradewald überzeugt erneut als mitreißende Vorleserin

Eine gespannte und erwartungsvolle Atmosphäre herrschte in der Schülerbibliothek des Theodor-Heuss-Gymnasiums, als sich dort am vergangenen Donnerstag die beiden Finalistinnen und der Finalist zur Endrunde des Englisch-Vorlesewettbewerbs der Schule trafen und ihre Lesekünste einer kompetenten Jury vorstellten.

Ihr herausragendes Lesetalent hatten die beiden Siebtklässlerinnen Mia Gradewald und Charlotte Hantelmann und der Siebtklässler Nolan Newbon bereits eine Woche zuvor in einem ersten Durchgang unter Beweis gestellt, in dem alle drei Passagen aus selbst gewählten Lektüren vorgelesen und als Video der aus drei Englischlehrkräften bestehenden Jury vorgelegt hatten. Mit Büchern wie „Robin Hood“, „The Lord of the Rings“ und „A Dog’s Purpose” hatten sich in der Vorrunde alle drei sprachlich sehr komplexe Texte vorgenommen, diese aber hervorragend gemeistert, wie die Fachlehrerin Elke Roß bei der Begrüßung in der Bibliothek lobend betonte.

Die nächste Herausforderung erwartete die beiden sichtlich konzentrierten Schülerinnen und den Schüler nun im Finale, denn hier galt es, einzelne Kapitel aus einem ihnen bis dahin unbekannten Text aus dem Stehgreif vorzulesen. Mit dem Detektivroman „The Lahti File“ von Richard MacAndrew hatte die Jury nicht nur eine spannende Geschichte ausgewählt, sondern auch einen anspruchsvollen Vorlesetext mit zahlreichen sprachlichen Tücken. Die beiden Kandidatinnen und der Kandidat bewältigten die ihnen vorgelegten Kapitel souverän und ließen sich auch von gehäuften Zahlbegriffen oder regelmäßig eingestreuten finnischen Eigennamen nicht in ihrem Lesefluss unterbrechen.

Nach den Lesebeiträgen der Finalrunde, in dem die beiden Schülerinnen und der Schüler durch einen selbstsicheren und kompetenten Umgang auch mit unbekannten Worten überzeugt hatten, war es für die Jury nicht leicht, eine Siegerin oder einen Sieger zu benennen. Aufgrund ihrer fast durchgängig korrekten Aussprache, ihrer gelungenen Betonung und insbesondere ihres lebendigen Vortrags wurde am Ende Mia Gradewald der erste Preis zuerkannt. Das Vorlesetalent Mia hatte bereits beim Deutschlesewettbewerb in der sechsten Klasse geglänzt, als sie sich für die Teilnahme am Landesentscheid qualifiziert hatte.

Charlotte Hantelmann und Nolan Newbon teilten sich verdient den zweiten Preis und durften sich so wie Mia ein englischsprachiges Taschenbuch als Anerkennung für ihre erfolgreiche Wettbewerbsteilnahme aussuchen.

Es ist schade, dass die drei nicht noch einmal die Gelegenheit erhalten, ihre Vorlesefreude und -kompetenz in einem größeren Rahmen zu präsentieren, denn leider findet in diesem Jahr bedingt durch die Beschränkungen zum Infektionsschutz der stadtweite Englisch-Vorlesewettbewerb nicht statt. Alle Beteiligten sind sich jedoch sicher, dass an diese gute Tradition eines lebendiges Kooperationsprojekts der weiterführenden Schulen im nächsten Schuljahr wieder angeknüpft werden wird.

Bereits seit über 60 Jahren gibt es den bundesweiten Vorlesewettbewerb, in welchem unsere Vorjahressiegerin Mia Gradewald es zuletzt bis in den Landesentscheid geschafft hatte. Am 5. Dezember war es in der Bibliothek des THG wieder soweit: Die zuvor ermittelten Klassensieger des sechsten Jahrgangs trafen aufeinander, um den diesjährigen Schulsieger zu küren.


Mathilda Störmer, Maren Rühe (beide 6a), Klara Denecke, Matilda Röbbel (6b), Mia Maul (6c), Meike Füchtjohann und Pius Preußer (6d) begannen vor ihren Daumendrückern und der sechsköpfigen Jury, der auch die Vorjahressiegerin angehörte, mit vorbereiteten Textstellen aus selbstgewählten Büchern. Es wurde sehr schnell deutlich, dass sich die sieben Leserinnen und Leser ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern würden. Alle Textstellen waren klug ausgewählt und offenbar intensiv vorbereitet worden, so dass es allen Zuhörenden leicht fiel, in die Atmosphäre der Bücher einzutauchen. Das Spektrum reichte dabei von der geheimnisvollen „Duftapotheke“ bis hin zu J. R. R. Tolkiens Fantasy-Klassiker „Der Hobbit“.

In der zweiten Runde wurde es schwieriger und es ging an das zuvor unbekannte Werk „Fünf sind sechs zu viel“ von Anja Hitz, welches Frau Drexler als Organisatorin des Vorlesewettbewerbes am THG ausgewählt hatte und das für reichlich Lacher bei Jury und Publikum sorgte. Aber auch diese Hürde konnte von den Vorlesenden souverän gemeistert werden. Eine Daumendrückerin brachte es auf den Punkt: „Ich kann verstehen, warum die hier gelandet sind.“ Eine schwierige Aufgabe für die Jury und das Publikum, welches ebenfalls eine Bewertung für flüssiges Lesen, Aussprache, Tempo, Betonung und die Textgestaltung abgeben durfte.

Am Ende setzte sich Pius Preußer durch, der bereits mit der atmosphärischen Gestaltung seines mitgebrachten Buches „Ein Krokodil taucht ab (und ich hinterher)“ von Nina Weger überzeugt hatte, aber auch mit der Präsentation des unbekannten Textes beeindruckte.

Pius wird das THG im nächsten Jahr auf Regionalebene vertreten, wofür wir ihm bereits jetzt die Daumen drücken. Knapp hinter ihm landete Klara Denecke auf dem zweiten Platz. Alle Klassensieger freuten sich am Ende über Nikoläuse und Büchergutscheine, für welche wir uns herzlich beim Eltern- und Freundeskreis bedanken. Das hohe Niveau des Wettbewerbes zeigte vor allem eines: Lesen macht Spaß!

Ein Bericht von Christoph Heymel

Seit vielen Jahren ist der Vorlesewettbewerb Englisch der Wolfenbütteler Gymnasien nun schon ein fester Bestandteil des Schuljahres. Nachdem zunächst die Jahrgangssieger der einzelnen Schulen in den 7. Jahrgängen ermittelt werden, treffen sich die besten Vorleser/innen zum Entscheid auf Stadtebene, wobei sich die drei Gymnasien mit der Ausrichtung des Reading Contest abwechseln. In diesem Jahr lud das THG die Schulsieger/innen ein, um am Ende die besten Vorleser/innen des Jahrgangs zu küren.

Die insgesamt sechs Teilnehmer/innen, von jeder Schule zwei, mussten vor kleinem Publikum und Jury, die aus Englischlehrerinnen und –lehrern bestand, ihre Vorlesequalitäten unter Beweis stellen, wobei es neben korrekter Aussprache und Intonation auch um einen lebendig gestalteten Vortrag ging. Im ersten Durchgang trugen die Schüler selbstgewählte Texte vor, die von ihnen im Vorfeld eingeübt worden waren. Hier zeigte sich schon das hohe Niveau der Vorlesekompetenz, das vor allem bei der Wiedergabe wörtlicher Rede zum Ausdruck kam. Die Probanden genossen es sichtlich, unterschiedliche Charaktere mit unterschiedlichen Stimmen zu versehen. Eine Kunst, die sie mit Bravour meisterten.

Der zweite Teil des Wettbewerbs war noch etwas anspruchsvoller. Hier galt es, nach einem kurzen Scanning einen völlig unbekannten Text vorzutragen, der zuvor von der Jury ausgewählt worden war. Das war schon ein bisschen schwieriger! Authentische Aussprache, flüssiger Vortrag und gleichzeitiger Kontakt zum Publikum - und das Ganze bei einem Text, den man zum ersten Mal liest - das sind schon hohe Anforderungen! Doch auch hierbei zeigte sich das Können der Probanden: Die meisten konnten durch einen gelungenen Vortrag überzeugen.

Am Ende des zweiten Durchgangs standen nach eingehender Beratung seitens der Jury die diesjährigen Siegerinnen des Vorlesewettbewerbs fest: Maria Weidner vom Theodor-Heuss-Gymnasium konnte sich den zweiten Platz sichern, Maya Steinbach und Sina Breuer, beide von der Großen Schule, teilten sich den ersten Platz.

Die Wettbewerbssieger bekamen attraktive Buchpreise und alle Teilnehmer/innen erhielten neben englischer Schokolade Urkunden, die bei der abschließenden Ehrung stolz der Kamera präsentiert wurden.